Paul Thek
4. Februar – 12. März 2017

Paul Theks Zeitungsarbeiten, welche er in den späten 1960er Jahren begann und bis zu seinem Tod im Jahr 1988 fortführte, bilden einen wesentlichen Bezugspunkt in seinem vielschichtigen Werk.

Theks Zeichnungsserien waren der Auftakt für die raumgreifende sowie begehbare Installationen, in denen Betrachtung und Bewegung eine wesentliche Rolle spielen. Sein Interesse an den Bewegungsabläufen der BesucherInnen im Ausstellungsraum erfährt insbesondere im Schinkel Pavillon Würdigung: so werden die Serien durch die oktagonal geformte Architektur in ihrem installativen Charakter betont, wobei sich Abfolge und Dialog unmittelbar verbinden.

Die Newspaper Drawings und Little Paintings verweisen auf eine raumgreifende Installation Theks, die er 1980 in der New Yorker Brooks Jackson Gallery präsentierte:
18 der Little Paintings hängte Thek in einem verdunkelten Raum auf Sitzhöhe der Betrachter, welche den Moment der Betrachtung durch das An- und Ausschalten einer Lampe selbst steuern konnten – eine Haltung zu Bild und Raum mit der Paul Thek bis heute (Künstler-) Generationen beeinflusst.